Auch der Papst  ein Mediator?

Was ich heute über den Papst gelesen habe, fand ich faszinierend, weil er etwas erstaunlich Wirkungsvolles gesagt hat, das auch ein Prinzip der Mediation ist.
 

Um folgendes geht es:

„Man muss alles sagen, was man fühlt“
 

Zum Auftakt der zweiwöchigen Beratungen über Familie, Ehe und Sexualität hat Papst Franziskus die in Rom versammelten Bischöfe dazu aufgerufen, offen ihre Meinung zu äußern. „Man muss alles sagen, was man fühlt und zugleich muss man zuhören und mit offenem Herzen aufnehmen was die Brüder sagen.“ Betonte er zu Beginn der Synoden-Beratungen im Vatikan. Die Bischöfe sollten keine Angst vor einer solchen Haltung haben. In diesem Zusammenhang berichtete Franziskus von einem Kardinal, der ihm Anfang des Jahres gesagt habe: „Schade, dass einige Kardinäle nicht den Mut hatten, einige Dinge zu sagen, aus Angst, dass der Papst unterschiedlicher Meinung sein könnte.“
 

So sollten die Diskussionen auf dieser Synode nicht verlaufen, mahnte Franziskus. Im Vatikan diskutierten 191 Synodenväter. Beratend nehmen Laien, darunter auch Eheleute, an der Synode teil.  Der Papst kam gestern zu Fuß zu den Beratungen.

 

Wow!!

Außer dass es nicht um ein Muss geht – hat er damit Prinzipien der Mediation aufgegriffen.
 

Dabei ist das Schöne der Mediation, das sie solches Reden und Zuhören nicht nur lehrt oder fordert, sondern eben gerade lebt und vollzieht!!
 

Gut, Papst Franszikus – so kann ein Dialog gelingen

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© Pastor Bergmann

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