Ohne Scherben scheiden lassen

Wie sie sich möglichst ohne Scherben scheiden lassen

  • Überlegen Sie gerade sich zu trennen oder scheiden zu lassen?
  • Sind Sie die ständigen Streitereien satt?
  • Befürchten Sie, dass die Trennung zu einem Rosenkrieg führen könnte und es nur noch schlimmer wird?
  • Oder wissen Sie nicht, wie sie gut über dieses Thema sprechen können?

 

 

Eine Trennung oder Scheidung ist meistens ein schwieriges Thema im Leben.

Eigentlich wollte man ja das Leben miteinander teilen, hat auf Liebe und Verständnis gesetzt, aber dann erleben viele Menschen, dass das Miteinander nicht klappt, dass die Interessen zu unterschiedlich sind, die Kommunikation schwierig wird, man streitet sich nur noch oder geht sich aus dem Weg. Üblicherweise haben Trennungen/Scheidungen viel mit Enttäuschungen zu tun und obwohl  die Trennung/Scheidung mindestens für einen Partner gewollt ist, fällt sie normalerweise nicht leicht.

 

Eine Scheidung ist fast immer eine Belastung für die Betroffenen.

Sie gehört mit zu schwierigsten Erfahrungen, die Menschen in ihrem Leben machen.

Mit einer Scheidung müssen viele Dinge geklärt werden:  Was passiert mit dem Haus, können wir es halten? Wer wohnt darin? Wer bekommt den  Hausrat, das Auto?

Wie hoch müssen die Unterhaltszahlungen sein? Ist der Partner, der sie leisten muss, auch bereit sie ohne Druck zu bezahlen?  Und wie ermittelt man den Zugewinn? Oft mischt sich auch Angst ein: Wird es überhaupt reichen oder lande ich am Ende noch in Hartz 4?  

 

Die größte Herausforderung, bei der sehr viel kaputt gemacht und zerstört werden kann, ist der Umgang mit den Kindern,- leider kommt es vielfach dazu, dass ein Partner über den anderen in Gegenwart der Kinder schimpft.  Dies ist für Kinder nicht förderlich.
 

Das Seelenheil der Kinder steht auf dem Spiel.

Wie schnell ist man auf den Partner wütend und vermittelt den Kindern, dass der andere ein Schuft ist. Kinder möchten aber beide Elternteile lieb haben, sie möchten sich nicht für einen entscheiden müssen.  Sie brauchen starke Eltern, die sich auch bei einer Trennung noch respektieren und nicht über einander herziehen oder sich gegenseitig schlecht machen.
 

Das Problem ist, dass wenn sie zum Rechtsanwalt gehen, um sich scheiden zu lassen, er mit seinen „Rechtsmöglichkeiten“ versucht für seine Partei das „Beste“ rauszuschlagen,  und so beginnt ein Kampf mit gegenseitigen Forderungen und Vorwürfen. Dabei wird die Situation immer schlimmer und die ehemaligen Partner werden schnell zu unerbittlichen Kämpfern um ihr Recht. Aber auf der Ebene des Rechts, kann man schlecht das Miteinander regeln oder  die wahren Bedürfnisse der Beteiligten befriedigen.

 

  • Hier bietet die Mediation einen Weg an, sich so fair und friedlich wie möglich zu trennen 
    So dass zum Beispiel auch die Kinder möglichst keinen Schaden nehmen!
  • Wenn Sie ihre Beziehung erst noch klären möchten und nicht für Beide schon klar ist, sich scheiden zu lassen, ist Mediation ein guter Weg, die Beziehung zu klären.
  • Wenn Ihnen klar ist, dass Scheidung für Sie der richtige Weg ist und sie möglichst unbeschadet durch die Scheidung kommen möchten –  entscheiden Sie sich für eine Mediation! 
    Mediation ist ein gesetzlich anerkanntes, wirksames Verfahren für faire Trennungen.
  • Wenn Sie Kinder haben, bedenken Sie bitte auch deren Wohl,

 

damit Ihre Kinder möglichst wenig unter einer Scheidung leiden müssen. Sie wollen doch bestimmt auch das Beste für sich und Ihre Kinder, oder?  Ihre Kinder werden es Ihnen danken, und ein gutes Beispiel für ihr eigenes Leben haben, wenn es den Eltern gelingt, sich fair und einvernehmlich zu trennen.
 

  • Mediation ist Lösungsorientiert – Nervenschonend – Mediation hat das Ziel einer Gewinner-Gewinner- Gewinner- Lösung.
  • Und Mediation ist wesentlich kostengünstiger als ein Scheidungsverfahren über Anwälte und Gerichte.


Bei einer Mediation wird mit Stundensätzen abgerechnet, die zwischen 100-350,-€ liegen. Je besser es den Streitenden gelingt sich zu einigen, desto günstiger die Mediation, weil nur die konkret gebrauchte Zeit abgerechnet wird.  Meistens richten sich MediatorInnen nicht nach einem Streitwert, so dass sich Mediation ganz besonders bei höherem Vermögen und Einkommen lohnt.

 

Für Ihre Fragen zu Trennung und Scheidung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ich freue mich besonders, wenn Sie mir vertrauen und mich zu Ihrem Mediator für Ihre Trennung/Scheidung  engagieren.

 

Ich stelle mir vor, wie sie sich nach einer gelungenen Mediation mit einer Vereinbarung scheiden lassen, mit der alle Beteiligten zufrieden sind. Sie reichen einander die Hand und der Mediator beglückwünscht sie, für das, was sie gemeinsam geschafft haben. Ihr Kind läuft auf sie zu, nimmt Sie beide in den Arm und sagt: Ich freu mich so, dass ich euch beide behalten kann. Wäre das nicht schön?
 

Scheidungskosten nicht mehr absetzbar

Seit der Änderung des Einkommenssteuergesetzes können Prozesskosten nur noch in Ausnahmefällen abgesetzt werden. Ein Rechtsstreit im Falle einer Scheidung zählt ausdrücklich nicht dazu.

 

Kosten für eine Ehescheidung können beim Finanzamt nicht mehr abgesetzt werden. Das geht aus der amtlichen Anleitung zur Einkommensteuererklärung hervor. „Prozesskosten sind ab 2013 nicht mehr als außergewöhnliche Belastungen abzugsfähig, es sei denn, der Prozess musste zur Abwendung einer Bedrohung Ihrer Existenz geführt werden. Vom Abzugsverbot sind auch die Kosten der Scheidung / Aufhebung einer Lebenspartnerschaft betroffen“, heißt es dort.

 

Hintergrund ist eine Änderung des Einkommensteuergesetzes aus 2013. Der Bundestag hatte dort in Paragraph 33 festgelegt, dass „Aufwendungen für die Führung eines Rechtsstreits“ vom Abzug ausgeschlossen sind – außer wenn der Steuerpflichtige ohne den Rechtsstreit Gefahr liefe, „seine Existenzgrundlage zu verlieren und seine lebensnotwendigen Bedürfnisse in dem üblichen Rahmen nicht mehr befriedigen zu können“. Die schwarz-gelbe Koalition reagierte damit auf ein Urteil des Bundesfinanzhofs, der – im Gegensatz zu seiner vorherigen langjährigen Rechtsprechung – die Absetzbarkeit von Kosten für Zivilprozesse deutlich erleichtert hatte.
 

Was Scheidungen angeht, hat sich dadurch aber die Rechtslage verschärft: Konnten die Aufwendungen dafür früher wenigstens zum Teil abgesetzt werden, geht dies nun gar nicht mehr.

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